Einwohner: 1.334.300
Fläche: 428.000 Quadratkilometer
Klima: streng kontinental, mittlere Januartemperatur -17°C, mittlere Julitemperatur +28°C
Das Gebiet Karaganda ist mit Abstand der größte Verwaltungsbezirk Kasachstans. Optisch wird dieser Eindruck verstärkt durch die schier unendliche Steppe, die sich von einem zum anderen Himmelsrand zieht, mal flach, mal wellig, mal mit versprengten, teils sogar bewaldeten Felseninseln. Dieses so genannte kasachische Hügelland ist eine nach Südosten leicht ansteigende Hochfläche, in deren Tiefen zahlreiche Bodenschätze wie Steinkohle, Eisenerz, Kupfer, Uran und Gold ruhen. Gerade aufgrund Bodenschätze war das Gebiet Karaganda zu Sowjetzeiten als eine der wichtigsten Regionen für die Industrialisierung ausgewählt worden. Die Stadt Karaganda, heute Gebietshautstadt wurde in den dreißiger Jahren speziell für die Verwaltung dieser Arbeiten errichtet, der Abbau von Kohle und Erzen in dieser klimatisch extremen Region wurde damals größtenteils durch Zwangarbeit möglich gemacht. Die Überreste der Lager können noch heute besichtigt werden. Das Gebiet ist ein der wirtschaftlich erfolgreichsten Regionen des Landes, inzwischen setzt man auch auf die Verarbeiterung der geförderten Rohstoffe.
Das Gebiet Karaganda hat mit dem Nordufer des Balchasch-Sees, den bewaldeten Steppenbergen von Karkaralinsk, der Oase von Schartas auch landschaftliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. An einigen Orten wird im Winter noch die Fuchsjagd mit dem Steinadler praktiziert – ein unvergessliches Erlebnis.
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Quellenangaben: Der Text wurde von der Kasachischen Botschaft in Deutschland zur Verfügung gestellt.



